Wem?

koi büddl wo!

Segam

Von Kindesbeinen an war Segam dem rauhen und rohen oberpfälzer Dialekt ausgesetzt, wobei sein Großvater eine nicht unerhebliche Rolle spielte. Mit zahlreichen Anekdoten und "Saugsochern" verwürzte er ihm so manchen Tag und war praktisch das sprachliche Vor­bild. So kam es dazu, dass er schon im zarten Alter von zwei Jahren "Busenweiber" als sein Lieblingswort entdeckte. Um den rotzfrechen Sautrack ruhig zu stellen, wusste seine Mutter ein ganz spezielles Mittel: Zoigl. Dementsprechend rauften sich die Lehrer in der Schule reihen­weise die Haare. Dort fand er mit Andi B. einen gleichwertigen Mitstreiter bei der Verbreitung von unqualifizierten Bemerkungen. Jahre später zog der jetzige Soziologiestudent freiwillig ins fränkische Exil um von dort aus die oberpfälzer Sprachrevolution zu starten. Gerade wegen der unendlichen Ferne zur geliebten Heimat entdeckte er seine Sprache neu und fing an noch saublöder daherzureden als je zuvor.


koi büddl wo!

Andi B.

Andi B. aufgewachsen in einem äusserst musikalischen Eltern- haus, wusste schon von klein auf mit jedem Instrument, das er in die Hände bekam etwas anzufangen. So wurde neben dem Maulhobel und der Teufelsgeige bald die Trommel sein Lieblingszeitvertreib. Als Primus der Kreismusikschule fand er schliesslich auch den Weg in die richtige Schule, wo sich im Bus auf der täglichen Fahrt nach Tirschenreuth sein Weg mit Segam kreuzte. Von da an begann eine Freund­schaft, die ihresgleichen suchte. Die beiden standen sich in nichts nach, wenn es darum ging, die Lehrer näher an den Herzinfarkt zu bringen. Anschliessend verbrachte er zwei Jahre seines Lebens auf dem Music College in der wunderbaren Hauptstadt der Oberpfalz, bevor es ihn als Jazz- Schlagzeugstudenten ins niederländische Groningen verschlug. Dies tat seiner Liebe zur Heimat und seinem Dialekt keinen Abbruch. Im Gegenteil: Jeden "Urlaub" zu Hause genoss er im wahrsten Sinne des Wortes in "vollen Zügen", weil er sich dort im Kreise seiner Jugendfreunde endlich mal wieder ausleben konnte, wie im da Schnabel gewachsen war. Dieses Lebensgefühl spiegelt sich wieder in seinen Beats.


Die Gräimfettgäng

koi büddl wo!



  Bene - kloine Blechhupen




koi büddl wo!



  Wolfe - grouße Blechhupen




koi büddl wo!



  Michi - elektrische Klampfen




koi büddl wo!



  Robert - Bassgeing




koi büddl wo!



  Thomas - Schepperkisten





Saugsoch

Der Bauer sitzt allein zu Haus und lässt den Mut nicht sinken, er hält den Arsch zum Fenster raus, zeigt Eier Wurscht und Schinken.

Wos git's neis?

Schnappschuss

Wackersdorf 2008

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